US-Behörde beschuldigt Fiat Chrysler der Abgasmanipulation

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stero111
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US-Behörde beschuldigt Fiat Chrysler der Abgasmanipulation

Beitrag #1 von stero111 » 12.01.2017, 20:02

Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand ansetzt, jeden Tag kommt jemand und marschiert aufrecht drunter durch!
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Beitrag #2 von Schicki » 13.01.2017, 14:47

.......und am Ende verbrauchen die auch noch mehr als angegeben! Sollte mein Chrysler über 20L brauchen, schließe ich mich der Sammelklage an! :no-no:

So ein Humbug! Ich frage mich eher, welcher Hersteller ehrlich ist......die angegebenen Reichweiten von E-Autos stimmen ja auch nicht.
Wahrscheinlich werden die Autobauer nicht mal schlauer aus der Geschichte...... :rolleyes:
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Beitrag #3 von xlspecial » 13.01.2017, 15:10

Solange die Kunden nicht schlauer werden und die Autobauer mit massiven Umsatzrückgängen bestrafen, werden die sich nicht ändern. Und gesetzliche Vorgaben die von den Autobauern mitgestaltet werden sind nunmal nicht sinnvoll. 
Gruß
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Beitrag #4 von zos » 13.01.2017, 15:35

aber die USA haben gelernt, wie man das Haushaltsbudget aufbessert. Was wird zur Schadensberechnung verwendet? Durchschnittlicher Neupreis der Karren... der 'vielleicht im Vetrauen geschädigte' Verbraucher hat mal nichts davon - geschweige bei uns, wo dann gleich von VW abgetan wurde, daß bei uns eine Entschädigung der Verbraucher nicht möglich wäre...

Und gerade die USA pochen hier auf Umwelt - im bayerischen gibt es den hier passenden Ausdruck 'aggrat' (ausgerechnet) ...

Und so nimmt das Geld seinen Weg aus D nach USA, VW wirds abschreiben und bezahlen wirds der deutsche Depp...

Sorry, aber diese Verbrecher mit Schlipps kotzen mich schon lange an...
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xlspecial
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Beitrag #5 von xlspecial » 13.01.2017, 18:07

und hätte vw nie autos da drüben verkauft, hätten sie jetzt mehr geld. wenn man den verlust mit neuwagenverkauf wieder aufholen will, dann darf die nächsten 50 jahre aber nix schiefegehen.
davon ab gibt es übrigens aktuell ein urteil vom landgericht regensburg?, wo einem seat käufer ein neuwagen zugesprochen wurde. ohne zahlung von wertausgleich. wenn das bestand haben sollte und die runde macht, gehts vw richtig ans leder. und ich gönne es ihnen. wer im großen stil betrügt, darf kein mitleid erwarten. mir tun nur die angestellten leid, die durch den kasperkram die konsequenzen tragen.
Gruß
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Beitrag #6 von Schicki » 13.01.2017, 18:57

VW geht es trotz allem noch nicht schlecht. Klar wird das Desaster mal wieder auf den Schultern der Falschen ausgetragen, aber in der Vergangenheit waren es auch die Arbeiter am Band, die für ihre Arbeit sehr viel mehr Geld bekamen, als ein nicht weniger arbeitender Handwerker z. B.
Was mich nervt ist nach wie vor, dass so getan wird, als gäbe es Gute und Böse unter den Herstellern ........ :rolleyes:
Wumdern tut mich, dass es jetzt einen amerikanischen Hersteller trifft....
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Beitrag #7 von kwk36 » 13.01.2017, 20:01

xlspecial hat geschrieben: und ich gönne es ihnen. wer im großen stil betrügt, darf kein mitleid erwarten...

Prinzipiell richtig.
Eigentlich sollte lieber mal jemand den Politikern sagen das ihr idiotischen Vorschriften nicht einzuhalten sind.
Wo ist das Problem zu sagen: "Wenn Ihr diese Schadstoffnormen erfüllen wollt dann baut Euch die Autos selbst. Wir schliessen am nächsten ersten."

Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body but rather sliding in, shotglass in one hand, cell phone in the other, body thoughly used up and totally worn out screaming WooooooHoooooo WHAT A RIDE!!!!!!!!!!


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Beitrag #8 von zos » 13.01.2017, 22:32

"Wenn Ihr diese Schadstoffnormen erfüllen wollt dann baut Euch die Autos selbst. Wir schliessen am nächsten ersten."

... und ihr habt dann mal 150.000 Wähler weniger.

aber das würde von Charakter zeugen - der bei Blutstau im Kragen, verursacht durch Krawatte, im Hirn gar nicht erst entsteht. 

Mitleid empfinde ich dann aber doch, wenn man sich aufgrund einer solchen charaktervollen Aussage mit dem
schwäbischen Rollstuhlfahrer an einen Verhandlungstisch setzen müßte, an dem das Ergebnis vorher schon fest steht.

Und FIAT-Chrysler hat seinen steuerlichen Firmenhauptsitz ja jetzt in den Niederlanden - was die italienische Staatsregierung -
welche auch immer das im 3-Monats-Wechsel gerade ist - immer noch stark anpisst... :)
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Beitrag #9 von taxi-cadillac » 15.01.2017, 12:00

Es war alles fehlgesteuert.
Denken wir doch mal an die ersten Diesel in PKWs in den 70ern- 80ern. Golf 1 und Mercedes w123. Nagelnde laute Maschinen die das Fahrzeug im Standgas viebrieten und in Takt rüttelten. Sowas wollte doch wirklich kaum einer haben.  Da aber Diesel Kraftstoff gut ein Drittel günstiger war durch den LKW Schwerlastverkehr und auch diese Motoren durch ihre höhere Verdichtung effizienter verbrannten gingen zuerst die zu Dieseln über die Vielfahrer waren. Taxen und kleine Lieferfahrzeuge die in den Fünfzigern und Sechzigern doch mit Benzinmotoren liefen  wurden immer mehr mit Dieselmotoren geordert. Dazu kam das viele Pendler den günstigen Dieselkraftstoff auch für sich entdeckten.  Ich denke mal die 100.000den von Pendler die weite Wege zu pendeln hatten,haben die diese Flotte noch sehr vergrößert. 

 Der nächste Aufschwung für den Diesel kam als die Motore kultivierter wurden. Jetzt konnte man auch einen Diesel in eine Familienkutsche haben und bei vielen Autos musste man genau hin hören ist dann nun ein Diesel drunter oder ein Benziner.  Was da hinten rauskommt hat die meisten Anwender doch wirklich nie gestört. Hauptsächlich ging es immer darum wie viel Geld muss ich vorn rein stecken damit ich von A-B komme.

 Der Pkw ist in dieser Zeit auch vom Hobby-Luxus-Statussymbol zum banalen Gebrauchsgegenstand für Jedermann mutiert. Und da war es nicht mehr wichtig einen pedantisch arbeitenden Sechszylinder oder Achtzylinder unter der Haube zu haben sondern es war wichtig so billig wie möglich von A nach B zu kommen.

Wie gesagt war der Pkw kein Statussymbol mehr und viele Anbieter hatten auch keine großen luxuriösen Limousinen in Ihrem Angebot.  Opel Senator V8 keinen Nachfolger Ford Sechszylinder wie Ford Taunus keinen Nachfolger. Mercedes hatte nun auch eine A-Klasse im Angebot. Sie fahren Mercedes....wechen denn A,B,C,E,S M ? Daraus erwuchs der Trend als selbstständiger Geschäftsmann der irgendwie was auf sich hielt einen SUV oder PU zu fahren. 
Die Frauen Fuhren nun die Kinder zur Schule und zum reiten mit dem Q7 oder mit dem ML, G Klasse oder ähnlichen dem Jeep Cherokee oder ähnlichen.  Die Männer fuhren auch mit solchen Dingern auf die Baustelle in den Betrieb oder ins Büro. Da diese großen Kisten nicht effizient mit Benzinmotore zu bewegen waren hat es die Diesel-Technologie auch noch einmal angefeuert.

Da nun bald 50 % der Deutschen durch die Gegend rußten und ich denke mal weit über 50 % des Km-Aufkommens am Tage mit Diesel bewältigt wurde  was der Luft in unseren Städten überhaupt nicht gut tat, versuchte die Politik daran was mit Abgasvorschriften zu ändern. 
Nun stand die Frage es gibt die Möglichkeit das technisch so zu lösen dass es sauber wird das wird aber teurer dann als ein Benziner sein. Oder es gibt die Möglichkeit den Diesel noch bezahlbar zu halten dann muss man aber tricksen!

Man hat sich für Letzteres entschieden!  Man sollte dem Kunden dich schwächere Motoren anbieten die am Ende viel teurer sind und sich auch schlechter verkaufen lassen nur um der Umwelt willen.
 Hat es vorher 30 Jahre keine Sau gejuckt wird man jetzt auch darüber hinweg sehen, und in Deutschland hat man das ja auch bis man es in USA an den Pranger gehangen hat 
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Beitrag #10 von PeF » 15.01.2017, 15:00

taxi-cadillac hat geschrieben:Es war alles fehlgesteuert.
D`accord!

 Der nächste Aufschwung für den Diesel kam als die Motore kultivierter wurden. Jetzt konnte man auch einen Diesel in eine Familienkutsche haben und bei vielen Autos musste man genau hin hören ist dann nun ein Diesel drunter oder ein Benziner.  Was da hinten rauskommt hat die meisten Anwender doch wirklich nie gestört. Hauptsächlich ging es immer darum wie viel Geld muss ich vorn rein stecken damit ich von A-B komme.

Teilweise richtig, der Diesel wurde ja als Antriebskonzept der Zukunft in Punkto Verbrauch und damit
Umweltfreundlichkeit von allen Seiten (Politik, Hersteller, Umweltverbände,...)  massiv beworben!


 Der Pkw ist in dieser Zeit auch vom Hobby-Luxus-Statussymbol zum banalen Gebrauchsgegenstand für Jedermann mutiert. Und da war es nicht mehr wichtig einen pedantisch arbeitenden Sechszylinder oder Achtzylinder unter der Haube zu haben sondern es war wichtig so billig wie möglich von A nach B zu kommen.

Richtig.

Wie gesagt war der Pkw kein Statussymbol mehr und viele Anbieter hatten auch keine großen luxuriösen Limousinen in Ihrem Angebot.  Opel Senator V8 keinen Nachfolger Ford Sechszylinder wie Ford Taunus keinen Nachfolger. Mercedes hatte nun auch eine A-Klasse im Angebot. Sie fahren Mercedes....wechen denn A,B,C,E,S M ? Daraus erwuchs der Trend als selbstständiger Geschäftsmann der irgendwie was auf sich hielt einen SUV oder PU zu fahren. 

Opel hat schon mit dem Senator den Offenbarungseid zum Abschied aus der Luxusklasse hingelegt. Die K.A.D.- Aera, die Image-mäßig ja über MB anzusiedeln war, wurde nicht konsequent weitergeführt. Dazu kam bei Opel, dass ein Imageträger in der Sportwagenklasse, wie der Opel GT oder ein Massenauto, wie später evtl. der Corsa fehlten bzw. total als langweilig bei den potentiellen Käufern galten. Im Gegensatz dazu versuchte Ford mit den Scorpio, der durchaus ein Nachfolger des Taunus hätte werden können, einen zu großen stylistischen Schritt, der etwas biedere Sierra war hingegen wieder auf dem Image-Niveau knapp über den Opels (bestenfalls).

Die Frauen Fuhren nun die Kinder zur Schule und zum reiten mit dem Q7 oder mit dem ML, G Klasse oder ähnlichen dem Jeep Cherokee oder ähnlichen.  Die Männer fuhren auch mit solchen Dingern auf die Baustelle in den Betrieb oder ins Büro. Da diese großen Kisten nicht effizient mit Benzinmotore zu bewegen waren hat es die Diesel-Technologie auch noch einmal angefeuert.

D´accord!

Da nun bald 50 % der Deutschen durch die Gegend rußten und ich denke mal weit über 50 % des Km-Aufkommens am Tage mit Diesel bewältigt wurde  was der Luft in unseren Städten überhaupt nicht gut tat, versuchte die Politik daran was mit Abgasvorschriften zu ändern. 
Nun stand die Frage es gibt die Möglichkeit das technisch so zu lösen dass es sauber wird das wird aber teurer dann als ein Benziner sein. Oder es gibt die Möglichkeit den Diesel noch bezahlbar zu halten dann muss man aber tricksen!

Man hat sich für Letzteres entschieden!  Man sollte dem Kunden dich schwächere Motoren anbieten die am Ende viel teurer sind und sich auch schlechter verkaufen lassen nur um der Umwelt willen.
 Hat es vorher 30 Jahre keine Sau gejuckt wird man jetzt auch darüber hinweg sehen, und in Deutschland hat man das ja auch bis man es in USA an den Pranger gehangen hat 

Wobei man dazu sagen muss, dass die neueren stärkeren Motoren keinen Vorteil brachten, da alle Autos im Laufe der Zeit überproportional schwerer wurden und damit das Verhältnis PS/Gewicht immer schlechter.
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Beitrag #11 von zos » 16.01.2017, 09:24

und ich bin nach wie vor nicht sicher, ob PKWs schuld an der Feinstaublast der Städte sind:

1) auffällig in München ist, daß nach Jahren des Sparens plötzlich wieder verstärkt Reinigungsfahrzeuge ihre Runden drehen... 
    - weil vor allem nach dem Sylvesterfeuerwerk und das verstreute, getrocknete Wintersalz die Belastung erhöhen.
2) alleine schon die Technik zur Vermeidung von Feinstaub: man setzt Filter ein. Wie wir seit Kindertagen lernen: wenn
    ich Sand oft siebe (filtere) wird er immer feiner...
3) Düsenjets kann man leider keinen Filter verpassen - die brauchen möglichst viel Strahldruck :-) was aber kaum jemand
    bedenkt: Kerosin ist ganz leichtes Diesel... vielleicht sollte man mal über Flugverbot oberhalb der Großstädte nachdenken...
4) jahrelang hat man sich auf CO und CO² eingeschossen und die Tests darauf ausgelegt. Jetzt plötzlich geht man auf 'todbringende'
    Stickstoffverbindungen los (NOx) - ich meine wir haben zu 79% Stickstoff in der Atemluft - die Lungen ziehen bei jedem
    Atemzug 5% aus den 21% Sauerstoffanteil; bei CO besteht die Gefahr, daß es sich eher mit den Blutplättchen verbindet als
    Sauerstoff - daher Erstickungstod. Bis heute hat mir niemand erklären können, was an Stickstoffverbindungen so gefährlich
    ist außer dem Argument 'reines Stickstoff ist tödlich' - ja... 100% Wasser (H²O)  ist auch tödlich... so what?

alles nur politische Meinungsmache mit entsprechenden Übertreibungen... hauptsache wir bezahlen das...
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Beitrag #12 von stero111 » 16.01.2017, 09:37

zos hat geschrieben:und ich bin nach wie vor nicht sicher, ob PKWs schuld an der Feinstaublast der Städte sind:



Und Hier was das Umweltbundesamt sagt wo es herkommt
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Beitrag #13 von zos » 16.01.2017, 10:09

das naheliegendste kenne ich mal wieder nicht :-) Danke! Allerdings wissen die auch noch nichts vom Luftverkehr :-)) (oder wollen/dürfen nicht)

und mal ohne Scherz: wenn eine Großstadt die vorhandene Verkehrslast mindern möchte, muß sie öffentliche Verkehrsmittel
kostenfrei oder zumindest günstig anbieten - und nicht jedes Jahr die Fahrpreise erhöhen - aber dazu fehlen andererseits die Kapazitäten... 
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Beitrag #14 von xlspecial » 16.01.2017, 11:03

Kraftfahrzeuge als Verursacher. Ok. Aber es wäre mal interessant zu welchen Teilen die Abgase, Bremsen und Reifenabrieb verantwortlich sind.
Davon ab müsste man konsequenterweise die Euro 5 Benziner, die mehr produzieren als alte Diesel,  dringend nachbessern. 
Dann noch die Verkehrsführung optimieren und wie von Zauberhand sind die Werte in den Städten plötzlich ok.
Gruß
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Beitrag #15 von stero111 » 16.01.2017, 12:17

zos hat geschrieben:! Allerdings wissen die auch noch nichts vom Luftverkehr :-)) (oder wollen/dürfen nicht)


Ist den der Luftverkeht wirklich an der Feinstaubsituation in den Städten massgeblich beteiligt? Der entsteht in 8-10 km höhe, verteilt sich grossflächig und rieselt nicht nach unten sondern wird von den Höhenströmungen mitgerissen und wenn durch am partikel kondensierende Feuchtigkeit als Wassertropfen zu Boden gehen...und dann wirds nicht als Feinstaub ankommen...  :confused: :confused: :confused: :confused:  Jedenfalls stelle ich mir das so vor
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